Inhalte 2022

Hier findest du Themenblöcke mit Beispielen, wo wir uns inhaltlich bewegen werden. Für manches sind bereits Workshops oder angeleitete Übungen in Planung, es gibt aber auch noch Raum zum Einbringen. 🙂

Was ist- Standortbestimmung:

einander zuhören, füreinander da sein in Zeiten des Umbruchs/Wegbruchs von zuvor als fest erlebten Fundamenten. Wo stehen wir? Wo bewegen wir uns hin? Was vermissen wir? Womit fühlen wir uns frei(er)?

Wie wir das Leben verstehen – Existenzielle Fragen bewegen:

Es soll Raum geben für entspannten, aber anregenden Austausch mit Weite -> dabei wollen wir verschiedene Perspektiven zusammendenken,
z.B. progressiver Theologie, Atheismus, Agnostizismus, Humanismus und Existenzialismus.

Manche von uns hatten mal Halt im christlichen Glauben gefunden, der irgendwie gebröckelt ist oder zumindest mithilfe von progressiveren (oder auch atheistischen) Ansätzen transformiert werden will, um z.B. inklusiv funktionieren zu können. Andere hatten damit noch nie was am Hut. Umgekehrt entdecken manche vielleicht, dass atheistische oder agnostische Ansichten Fragen nach Werten und Sinn offenlassen und diese mit Impulsen gefüllt werden möchten. Manche von uns haben eine Sehnsucht nach Spiritualität oder Mystik, andere möchten hingegen mehr rational begründete Praxen und Haltungsmuster etablieren.

So versuchen wir im Rahmen dieses Experiments durch Teilen, Offenheit und angeleiteten Austausch sowie Workshop-Formate, unsere verschiedenen Perspektiven zusammenzubringen und daraus wertvolle Impulse zu erhalten, vielleicht ein bisschen zu heilen, indem wir festgefahrene Glaubenssätze über Bord werfen und uns wieder handlungsfähig erleben in der Entscheidung, wie wir leben und was wir glauben wollen.

Was körperlich erfahrbar ist – leiborientiert und kreativ Themen bewegen:

z.B. Formen von Kontemplation, Meditation.

Verbinden mit dem, was wir als „das Gute“ erleben, sei das etwas Zufälliges oder konkretes, personales oder vages, was wir uns wünschen für uns und für diese Gesellschaft. Wie fühlt sich das an, wenn wir Stille in uns Raum geben? Kreativität verkörpern? Einfach nur Atmen und lebendig sind?

Es wird z.B. angeleitete kunsttherapeutische Interventionen geben mit Josefine Bruse.

Was gut tut – Ressourcen erschließen:

was uns gerade trägt, wie wir „das von Gott“ in allen Menschen und an allen möglichen Orten womöglich noch oder wieder ganz neu erleben (oder stattdessen einfach anderweitig Heilsames und Schönes vorfinden, für das wir dankbar sind, ohne das unbedingt personal benennen zu müssen) und was das mit uns macht.

Was wir nicht wollen – Mental-emotionaler Detox und kritischer Glaube:

über toxische Religiosität, Machtgefälle und Diskriminierung sprechen, Sensibilisierung für Floskeln, Formen, Begriffe und Konzepte. Was erleben wir jeweils als übergriffig, ungesund, einseitig? Wie gelingt ‚Nein‘ sagen?

Welche Erfahrungen machen wir, wenn wir uns abgrenzen von religiösen oder anderweitig fundamentalistischen Gemeinschaften?

Wie kann Gemeinschaft aussehen, die an diesen Stellen nicht die Augen verschließt?

Was bedeutet uns diese hier entstehende Netzwerk, in welchem Rhythmus und welchen Formaten wollen wir uns treffen und etwas entstehen lassen?

Wie wir lieben und leben – Alternative Beziehungs- und Familienkonzepte, Queerfeministische Theologie

Austausch über konventionelle und queere Lebensentwürfe,Vorstellungen, Konzepte, Erfahrungen, Wünsche etc. Was hat das mit Diskriminierung und Kapitalismus zu tun? Welche Wege gibt es, diese strukturellen Einengungen aufzubrechen?

Wie wir Gesellschaft verändern wollen – politische Formen von Glaubensüberzeugungen

Wie stellen wir uns eine erlöste Gesellschaft, ein gutes Leben für alle vor, wofür setzen wir uns ein, Beziehung zu Umwelt, öffentlicher Umgang mit Diskriminierungsformen, Armut, etc., welche Gruppenzugehörigkeiten und politischen Überzeugungen sind uns wichtig und warum? (Wie) leben wir das auch im Privaten?

Wie verändert ein dekonstruierter Glaube unsere Positionierung in der Gesellschaft? → letztlich: gemeinsam Gesellschaft neu denken (sei es in Verbindung mit einer Glaubensüberzeugung, die in eine bestimmte Kategorie passt, oder nicht)

Gemeinschaft und Freund:innenschaft

Miteinander Zeit verbringen, prozessorientiert und ergebnisoffen. Gefühlen und Bedürfnissen Raum geben. Plaudern und umarmen. Wie Kinder spielerisch explorativ eine neue gedankliche Umgebung kennenlernen und entsprechend das ganze erstmal als Experiment verstehen.

Urlaub und Frühlingserwachen

Hand aufs Herz- schlussendlich wird das auch einfach ein schöner Osterurlaub, lasset uns zusammen chillen, Kuchen essen, entspannen, jammen, spielen, faulenzen und Bier trinken 🙂

  • Bring gern noch Ideen, Gedanken, Bücher, Artikel, Podcasts, Gedichte, Impulse, Lieder, Spiele etc mit! Also das, was dich bewegt, was dich inspiriert, etwas was du selbst hervorgebracht hast oder was du einfach so teilen magst. 🙂

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